3. Mendelsche Regel - Unabhängigkeitsregel
Summary
TLDRIn diesem Video wird Mendels dritte Erbregel, die Unabhängigkeitsregel, erklärt. Sie besagt, dass bei der Kreuzung von Individuen, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, diese Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden. Mendels Experiment mit Erbsenpflanzen, die in Farbe (gelb oder grün) und Form (rund oder runzlig) variierten, zeigt, wie in der F2-Generation neue Kombinationen von Merkmalen auftreten können. Die resultierenden Phänotypen folgen einem Verhältnis von 9:3:3:1. Diese Regel gilt nur für Erbgänge, bei denen Merkmale unabhängig vererbt werden, und berücksichtigt keine komplexeren Vererbungsmuster.
Takeaways
- 😀 Die Unabhängigkeitsregel von Mendel bezieht sich auf die gleichzeitige Vererbung mehrerer Merkmale.
- 😀 Im Gegensatz zur Uniformitätsregel und Spaltungsregel werden bei der Unabhängigkeitsregel mehrere Merkmale gleichzeitig betrachtet.
- 😀 Bei der Kreuzung von reinerbigen Individuen, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, werden diese Merkmale unabhängig voneinander vererbt.
- 😀 Mendels Versuch beinhaltete die Kreuzung von Erbsen mit unterschiedlichen Farben (gelb und grün) und Formen (rund und runzlig).
- 😀 In der ersten Filialgeneration (F1) sind alle Erbsen gleich und uniform, was auf einen dominant-rezessiven Erbgang hinweist.
- 😀 Die dominant-rezessiven Merkmale in Mendels Experiment wurden durch die Buchstaben 'G' für Gelb (dominant) und 'R' für Rund (dominant) dargestellt.
- 😀 In der zweiten Filialgeneration (F2) entstanden 16 mögliche Kombinationen der Erbsenmerkmale, was zu 9 verschiedenen Genotypen führte.
- 😀 Es gibt 9 verschiedene Genotypen, aber nur 4 unterschiedliche Phänotypen (sichtbare Merkmalskombinationen).
- 😀 Das Verhältnis der Phänotypen in der F2 Generation war 9:3:3:1, was bedeutet, dass 9 für dominante Merkmale für beide Merkmale, 3 für dominantes Merkmal für ein Merkmal, 3 für dominantes Merkmal für das andere Merkmal und 1 für beide rezessiven Merkmale standen.
- 😀 Die Unabhängigkeitsregel zeigt, dass die Merkmale Farbe und Form unabhängig voneinander vererbt werden, was zu neuen Kombinationen in der Nachkommenschaft führt.
Q & A
Was besagt die Unabhängigkeitsregel von Mendel?
-Die Unabhängigkeitsregel besagt, dass bei der Kreuzung von zwei reinerbigen Individuen, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, diese Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden.
Was ist der Unterschied zwischen der Unifromitätsregel und der Spaltungsregel im Vergleich zur Unabhängigkeitsregel?
-Die Uniformitätsregel und die Spaltungsregel beziehen sich jeweils nur auf ein einzelnes vererbtes Merkmal. Bei der Unabhängigkeitsregel hingegen werden mehrere Merkmale gleichzeitig betrachtet, die unabhängig voneinander vererbt werden.
Welche Merkmale wurden in Mendels Experiment zur Vererbung untersucht?
-Mendel untersuchte die Merkmale der Erbsenfarbe (gelb oder grün) und der Erbsenform (rund oder runzlig).
Warum sind in der ersten Filialgeneration (F1) alle Erbsen uniform?
-In der F1-Generation sind alle Erbsen uniform, weil sie alle den Genotyp 'groß G groß G groß R groß R' haben, was die dominanten Merkmale Gelb und Rund ausdrückt.
Was sind die Genotypen der Elternpflanzen in Mendels Experiment?
-Die Elternpflanzen hatten den Genotyp 'groß G groß G groß R groß R' für die gelben, runden Erbsen und 'klein g klein g klein R klein R' für die grünen, runzligen Erbsen.
Wie entstehen die neuen Kombinationsmöglichkeiten in der zweiten Filialgeneration (F2)?
-In der F2-Generation entstehen neue Kombinationsmöglichkeiten, weil die F1-Nachkommen unterschiedliche Allele für die Merkmale Farbe und Form weitergeben, was zu neuen Genotypen führt. Es gibt insgesamt 16 mögliche Kombinationen.
Was bedeutet das Verhältnis von 9:3:3:1 in der F2-Generation?
-Das Verhältnis von 9:3:3:1 in der F2-Generation zeigt die Häufigkeit der verschiedenen Phänotypen. 9 entsprechen den dominanten Phänotypen für beide Merkmale, 3 für einen dominanten Phänotyp eines Merkmals, 3 für das andere Merkmal und 1 für beide rezessiven Phänotypen.
Warum gibt es mehr Genotypen als Phänotypen in Mendels Experiment?
-Es gibt mehr Genotypen als Phänotypen, weil die Genotypen verschiedene Kombinationen von Allelen enthalten, aber einige Kombinationen denselben Phänotyp (z. B. gelb und rund) ergeben, was die Anzahl der Phänotypen reduziert.
Was bedeutet es, dass Merkmale unabhängig voneinander vererbt werden?
-Es bedeutet, dass die Vererbung eines Merkmals (z.B. der Erbsenfarbe) nicht die Vererbung eines anderen Merkmals (z.B. der Erbsenform) beeinflusst, weil sie auf verschiedenen Chromosomen liegen und somit unabhängig vererbt werden.
Welche Ausnahme gibt es bei der Unabhängigkeitsregel?
-Die Unabhängigkeitsregel gilt nicht immer, da Merkmale nicht immer nur von einem Gen bestimmt werden. Es können auch multiple Gene oder geschlechtschromosomale Erbgänge beteiligt sein, die die Vererbung beeinflussen.
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