Die Überfischung berechnen | Data Science | ARTE
Summary
TLDRDie Überfischung der Meere ist ein globales Problem. Von 1998 bis 2018 stieg die jährliche Fangmenge von 113,5 auf 178 Millionen Tonnen. China ist der größte Fischfang-Nation. Die FAO misst die Überfischung in Prozentsätzen des Maximums-Dauer-Ertrags (MSY), der die Fangmenge ohne Bestandsschädigung angibt. 2017 waren 34% der Bestände weltweit überfischt. Trotz Erfolgen in bestimmten Gebieten wie dem Nordostatlantik, wo die Überfischung von 71% auf 38% gesunken ist, bleiben Herausforderungen bestehen, da MSY Umweltauswirkungen nicht vollständig berücksichtigt.
Takeaways
- 🐟 Die Überfischung ist ein globales Problem, dessen Ausmaß nicht immer klar ist.
- 📈 Die Gesamtfangmenge stieg von 113,5 Millionen Tonnen im Jahr 1998 auf 178 Millionen Tonnen im Jahr 2018.
- 🌍 Fast die Hälfte der Fangmengen stammt aus Meeren und Ozeanen, wobei vier Ozeanregionen 60% des Gesamtfangs liefern.
- 🏝️ Im Nordwestpazifik wurden 20 Millionen Tonnen gefischt, und China ist die größte Fischfangnation mit 12 Millionen Tonnen.
- 🐟 Die peruanische Sardelle ist der am häufigsten gefangene Fisch im Südostpazifik.
- 📊 11% der weltweiten Fangmengen stammen aus dem Nordostatlantik, wovon fast die Hälfte auf die EU entfällt.
- 🚫 Die Überfischung wird von der FAO in Prozentsätzen angegeben, basierend auf dem Konzept des höchstmöglichen Dauerertrags (MSY).
- ⚠️ Überfischung bedeutet, dass die Fangmengen den maximalen Dauerertrag überschreiten und die Fischbestände gefährden.
- 🌊 Die meisten betroffenen Gebiete sind das Mittelmeer, der Südostpazifik, der Südwestatlantik und das Schwarze Meer.
- 🔄 Trotz Bemühungen wie im Nordostatlantik, wo die Überfischung von 71% auf 38% gesunken ist, ist die Situation global noch nicht ausreichend beherrscht.
Q & A
Wie viel Fisch und Schalentiere wurden 1998 von der Menschheit gefangen?
-1998 wurden insgesamt 113,5 Millionen Tonnen Fisch und Schalentiere gefangen.
Wie hat sich die Fangmenge von Fisch und Schalentieren in den zehn Jahren nach 1998 verändert?
-In den zehn Jahren nach 1998 stieg die Fangmenge auf 142 Millionen Tonnen und später auf 178 Millionen Tonnen im Jahr 2018.
Welche vier Ozeanregionen belieferten 2018 über 60% des gesamten Fangs?
-Die vier Ozeanregionen, die 2018 etwas über 60% des gesamten Fangs lieferten, sind der Nordwestpazifik, der Südostpazifik, der Nordostatlantik und der Südwestatlantik.
Welches Land ist die größte Fischfangnation der Welt?
-China ist die größte Fischfangnation der Welt mit fast 12 Millionen Tonnen im Jahr 2018.
Was ist der Hauptfangort im Nordwestpazifik und welche Fischart wird dort hauptsächlich gefangen?
-Im Nordwestpazifik wird fast ein Viertel der weltweit gefangenen 20 Millionen Tonnen gefischt, und die peruanische Sardelle ist die meist gefangene Fischart im Südostpazifik.
Wie hoch ist der Anteil der Fänge aus dem Nordostatlantik an den weltweiten Fängen?
-Elf Prozent der weltweiten Fänge stammen aus dem Nordostatlantik, wovon knapp die Hälfte auf die EU entfällt.
Was ist der maximale Dauerertrag (MSY) und wie wird er definiert?
-Der maximale Dauerertrag (MSY) ist die höchstmögliche Menge, die man von einer Fischpopulation einer bestimmten Art in einem bestimmten Gebiet fangen darf, ohne den Bestand zu gefährden. Er basiert auf zwei Schwellenwerten: der Bewirtschaftungsrate und der Mindestmenge an fortpflanzungsfähigen Fischen, die in der Population verbleiben müssen.
Wie hoch ist der Anteil der überfischten Fischbestände im Mittelmeer und Schwarzen Meer?
-Im Mittelmeer und Schwarzen Meer überschreitet die Bewirtschaftung den maximalen Dauerertrag bei 63% der Fischpopulationen.
Welche Gebiete sind nach dem Mittelmeer und Schwarzen Meer am stärksten von der Überfischung betroffen?
-Der Südostpazifik mit 55% und der Südwestatlantik mit 53% sind die am stärksten von der Überfischung betroffenen Gebiete.
Wie hat sich der Prozentsatz der überfischten Populationen weltweit seit 1975 entwickelt?
-Der Prozentsatz der überfischten Populationen ist von zehn Prozent im Jahr 1975 auf 34 Prozent im Jahr 2017 gestiegen.
Was zeigt der Rückgang der Überfischung im Fanggebiet des Nordostatlantiks?
-Im Fanggebiet des Nordostatlantiks ist die Überfischung von 71% im Jahr 2003 auf heute 38% gesunken, was auf die Einhaltung des maximalen Dauerertrags zurückzuführen ist.
Was zeigt die Diskrepanz zwischen dem maximalen Dauerertrag und den tatsächlichen Auswirkungen des Fischfangs?
-Obwohl der maximale Dauerertrag ein Mindestindikator zur Stabilisierung der Fischbestände ist, berücksichtigt er weder die Größe der gefangenen Fische, noch den unerwünschten Beifang, die Auswirkungen auf den Meeresboden oder andere ökologische Aspekte.
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